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MIFA Delphi-WartungKurzinfoProjekt MIFA Delphi-Wartung (2003-2009), Firma MIFA, Technologien : Delphi, Paradox, BDE, ADO, Oracle, Excel, MAPI, RS232, geräte. spez. Schnittstellen, gerätespez. BASIC-Dialekte
Wartung von Delphi-Applikationen im Bereich Produktion und Logistik Bewertung / Kommentar von Peter Lutz, Leiter IT am 2004-04-21 “Herr Kardin betreut unsere in produktivem Betrieb stehenden Delphi-Anwendungen. Diese Applikationen haben bei uns zentralen Charakter in der Fabrikation. Deshalb ist eine sorgfältige und fehlerfreie Bearbeitung der Benutzerwünsche absolut notwendig. Herr Kardin kann hier mit seiner exzellenten Auffassungsgabe und seinem vernetzten Denken diese Anforderung hervorragend erfüllen. Die Benutzer sind begeistert, wie er die Implementation der neuen Versionen in den produktiven Betrieb jeweils erfolgreich gestalten kann.”
Die MIFA AG stellt verschiedenste Waschmittel von Waschpulver, über Flüssigwaschmittel bis zu Geschirrspülertabs, sowie Margarinen und Speisefette her. Hier sind ein paar Beispiele bekannter MIFA-Produkte...
Im August 2003 übernahm ich die Wartung von verschiedenen Delphi-Applikationen in der MIFA. Die Herausforderung bestand und besteht nicht allein in der Einarbeitung in fremde Applikationen und fremden Quellcode, sondern im schnellen Begreifen verschiedener Ebenen eines komplexen Industriebetriebes. Neben Schnittstellen zu SAP, Maschinensteuerungen und Prozessleitsystemen, gilt es firmeninterne Prozesse abteilungsübergreifend zu verstehen. Nur wer versucht das Ganze zu verstehen, kann dafür sorgen, dass die einzelnen Teile richtig funktionieren. Es geht nicht ohne über den Tellerrand zu blicken. Mir gefallen besonders die Produktionsanlagen. Es macht einfach Spass diesen vollautomatischen Abläufen zu zusehen. Von den Etikettierstationen des EPS hat man einen ausgezeichneten Blick auf übermannshohe Roboter, welche die Waren auf die Paletten aufschichten. Andere wiederum wickeln die Paletten in kürzester Zeit in Folien ein. Je nach Standort in der Produktionshalle wandern kleine Pakete auf achterbahnähnlichen Transportstrecken über dem Kopf durch die Produktionshalle - die sogenannte Geisterbahn. Mal schiessen Geschirrspülertabs aus einer grossen revolvertrommelähnlichen Pressvorrichtung so schnell auf eine Transportstrecke, dass das blosse Auge den Tabs gar nicht mehr folgen kann. Mal schubsen Dosierkugelanwesenheitskontroller (was für ein Wort ;) Flaschen ohne Dosierkugeln von der Transportstrecke. Auch wenn ich die Systeme, die ich betreue, nicht erfunden habe und die grössten Leistungen von anderen Personen (zum einen von meinem Vorgänger, zum anderen von verschiedenen Leuten, die mit der Hardware zu tun hatten und haben - Monteure, SPS-Spezialisten und viele mehr) , erfüllt es mich mit Stolz, dass mittlerweile ein paar Zeilen Code aus meiner Hand (oder besser Gehirn ;) ihren kleinen Beitrag dazu leisten, dass eine nicht unerhebliche Zahl von Leuten (vermutlich mehrere Millionen) saubere Wäsche und sauberes Geschirr benutzen können. Kurzbeschrieb der ProjekteEPSDas EPS (Etiketten Print System) ist in meinen Augen eines der spannendsten Systeme, das ich bei der MIFA betreue. Es ist dafür verantwortlich, dass die Paletten mit den produzierten Waren etikettiert werden. Die Daten für das Etikett fliessen aus dem SAP-System ins EPS. Die Daten werden aufbereitet und mittels eines speziellen Etikettendruckers gedruckt. Eine Steuerungseinheit mit "Roboterarm" saugt das Etikett mit einen "Saugnapf" an und bringt es an den richtigen Stellen auf der Palette auf. Ausserdem steuert das EPS die Beladung der Bahnwagen. Die Paletten werden automatisch zu den richtigen Verladeplätzen transportiert. Es werden hohe Ansprüche an die Verfügbarkeit des Systems gestellt, da die produzierten Waren natürlich schnellstmöglich weiter transportiert werden müssen. PDEPDE steht für Prozessdaten-Erfassung. In dieser Datenbanklösung werden alle relevanten Daten eines Prozessauftrages erfasst. Aus Anlaufzeiten, Störungen, Stückzahlen, Sollleistungen und diversen Zeitspannen werden Kenngrössen für die Effizienz von Prozessaufträgen und auch von den Anlagen ermittelt. Auch in diesem System spielen Schnittstellen zum SAP und zu anderen Systemen eine Rolle. IP2000Der I-Punkt ist der Informationspunkt einer Firma. An diesem Punkt laufen alle Warenlieferungen an die MIFA zusammen und zum Teil gehen auch wieder waren über diesen Weg aus. Das IP2000 koordiniert die Verwiegung von Lastwagen und bucht die verwogenen Mengen ins SAP. Es steuert eine Leuchtanzeige bei der Wage und kommuniziert mit dem Prozessleitsystem, welches wiederum die Wage steuert.
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